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28.02.2014

BDB unterstützt Projekt »Rheinvertiefung«

Die NRW-Landesregierung will die Kapazität des Rheins für den Güterverkehr erweitern. Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) hat deshalb beim Bundesverkehrsministerium das Projekt »Rheinvertiefung« angemeldet.


Foto: Heying

Künftig soll von der niederländischen Grenze bis nach Köln – später sogar bis Bonn – auf einer Breite von 150m eine Fahrrinnentiefe von 2,80 m garantiert werden. So sehen es die Pläne von NRW-Verkehrsminister Michael Groschek vor. Bislang ist der Rhein zwischen Duisburg und Koblenz nur 2,50 m tief.  

Der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) unterstützt die NRW-Anmeldung. Die geforderten Investitionen seien hoch effizient, heißt es beim Verband. Sie würden Engpässe für die Schifffahrt bei niedrigen Wasserständen in einer der größten deutschen Industrieregionen beseitigen, die dringend auf eine leistungsfähige und zuverlässige Versorgung mit dem Binnenschiff angewiesen sei.

In NRW würden mehr Güter mit dem Binnenschiff als mit der Bahn transportiert. Dessen Anteil im Mix der Verkehrsträger liege in NRW bei rund 30 %. »Die Erfahrungen mit der Vertiefung der Fahrrinne zwischen Emmerich und Duisburg vor rund zehn Jahren zeigen, dass sich die Verbesserungen für die Schifffahrt mit dem Hochwasserschutz und dem Umweltschutz vereinbaren lassen«, sagt BDB-Präsident Georg Hötte.